Unsere Schule

Unsere Schule liegt in Ernsthofen, einem Ortsteil der Gemeinde Modautal. Sie wurde 1971 gebaut und nahm als Mittelpunktschule alle Kinder aus den 11 Dörfern der Gemeinde Modautal und aus 2 Stadtteilen der Stadt Ober-Ramstadt auf. Die ersten Jahre besuchten Kinder der 1. bis 9.Klasse die Modautalschule, anschließend gab es das Angebot Grundschule plus Förderstufe (Klasse 1-6).

Heute ist die Modautalschule eine dreizügige Grundschule (Klasse 1-4 ). Außerdem bieten wir einen Vorlaufkurs für Kinder im letzten Kindergartenjahr an, die noch Sicherheit in der deutschen Sprache gewinnen sollen.

Zur Schule gehört eine große Turnhalle und bald auch wieder ein neu renovierter Sportplatz inklusive Fußballfeld.

Seit 2001 bieten wir ein Betreuungsangebot zwischen 7.00 und 16.30 Uhr, das auch fast alle Ferien einschließt. Ein warmes Mittagessen ist selbstverständlich.

Die Zusammenarbeit mit den vier Kindergärten ist eng, u.a. beim gemeinsamen Kennenlerntag und dem jährlichen Vorlesetag.

Seit Oktober 2015 ist die Totalsanierung der Modautalschule abgeschlossen und wir haben nun eine sehr moderne und super ausgestattete Schule.

Kollegium 2018/19
Kollegium der MTS 2018/19

Unser Schulkonzept

Das gesamte Schulkonzept besteht aus mehreren Einzelkonzepten zu verschiedenen Themenbereichen, die an der Modautalschule akzentuiert werden.

Nachfolgend finden Sie die einzelnen Konzepte, in der aktuellen Fassung, als Download im PDF-Format.

Schulkonzept der Modautalschule

Schulchronik

Geschichte der Modautalschule

1. Kirche und Schule

Die Geschichte der Schule ist seit dem Mittelalter für mehr als ein Jahrhundert eng mit der Geschichte der Kirche verbunden. Kirchliche Schulen gab es zu dieser Zeit in den verschiedensten Formen: als Kloster-, Dom- oder Stiftsschulen. Seit dem 13. Jahrhundert wurden schließlich Stadtschulen gegründet, die den Ausgangspunkt für das weltliche Schulwesen bildeten. Erst im 17. und 18. Jahrhundert entstanden allgemeine Volksschulen, und damit wurde allmählich durch die verschiedensten landesherrlichen Verordnungen eine staatliche Schulpflicht eingeführt. Vor allem im Gefolge der Reformation richtete man zahlreiche Dorfschulen ein, denn nach der alten hessischen Konfirmationsordnung konnte nur der konfirmiert werden, der wenigstens eine Zeit lang eine Schule besucht hatte. In diesen Schulen, die oft bis zu drei oder vier Klassen umfassten, waren die Lehrer meist gleichzeitig Diakone, Kapläne oder Küster. Die Laufbahn eines Pfarrers sah damals nach dem Studium der Theologie eine Anstellung als Lehrer unter Beaufsichtigung des jeweiligen Pfarrers sowie des Superintendenten vor. Im Mittelpunkt des Unterrichts standen die Vermittlung des Lesens, Schreibens und Rechnens sowie das Auswendiglernen von Kirchenliedern und Bibelzitaten.